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03.09.2019 - Clubmeisterschaften 2019

Golfsport von seiner schönsten Seite

Als wär’s zur Feier unseres Jubiläumsjahrs: vom 30.8. bis zum 1.9. wurden unsere 28. Clubmeisterschaften bei geradezu perfekten äußeren Bedingungen ausgetragen.

In diesem Jahr muss bei der Organisation unserer Clubmeisterschaften ein „Golfgott“ die Finger im Spiel gehabt haben, der die Teilnahme an diesem sportlichen Highlight in unserem Turnierkalender zu einem puren Golfvergnügen werden ließ. Denn über beinahe drei Tage hinweg begleiteten die Spielerinnen und Spieler ein strahlend-blauer Himmel, bestes Spätsommerwetter und allerbeste Platzverhältnisse.

120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen ab dem Freitagmorgen an den Start, und alle trafen sich auch am Samstag zu einer zweiten Runde, während sich für die Schlussrunde am Sonntag nur die 36 besten Herren und die 15 besten Damen qualifizierten. Nach den ersten beiden Tagen standen die Meisterinnen und Meister der Altersklassen 50 und 65 sowie die Champions der Mädchen und Jungen fest. Mit 151 Schlägen nach zwei Runden war Dr. Ferdinand Froning auch in diesem Jahr bei den AK50-Herren nicht zu schlagen, ebenso verteidigte der Vorjahreszweite, Michael Linsenmayr, mit 162 Schlägen seinen Platz. Mit nur einem einzigen Schlag mehr wurde Frank Mühlenbrock Dritter. Ähnliches Bild bei den AK65-Herren, wo gegenüber dem Vorjahr an der Spitze fast alles gleich blieb: Max Häring errang mit 169 Schlägen erneut die Meisterschaft, der Vorjahresdritte, Gerhard Schmidt, wurde diesmal Zweiter, während sich Ulrich Knoll den Bronzerang sicherte. Die AK65-Meisterschaft der Damen ging wie in vielen Jahren zuvor an Seriensiegerin Jitka Leyh, hinter der Gudrun Krämer und Dagmar Kuhne „aufs Treppchen“ kamen. In der AK 50 der Damen dagegen komplette Wachablösung: Es siegte Britta Machnik (174 Schläge) vor Jutta Lulies-Kohn (177) und Kristina Kastka-Clark (183). Ebenfalls nach den ersten beiden Turniertagen waren die Titelträger bei den Mädchen und Jungen ermittelt: Ella-Sophie Tannenberger (mit 162 Schlägen) und Tim Moltenbrei (163 Schläge) wurden hier Clubmeisterin bzw. Clubmeister.

Am Sonntag schließlich ging es in der offenen Klasse der Damen und der Herren sowie in der Altersklasse 30 um die jeweiligen Titel. Bei den AK30-Herren setzte sich Dr. Ferdinand Froning wiederum als Sieger durch, die Vorjahreszweiten und -dritten,  Michael Linsenmayr und Christian Faltermeier, tauschten heuer die Plätze. Die Titelträgerinnen bei den AK30-Damen sind dieselben, die bereits die AK-50-Klasse gewonnen hatten: Britta Machnik siegte vor Jutta Lulies-Kohn und Kristina Kastka-Clark. In der offenen Damenklasse gewann die letztjährige Zweitplatzierte, Melissa Stierle,  mit 234 Schlägen den Titel, Zweite wurde ganz knapp dahinter Leonie Gerkens (235 Schläge), Dritte Laura Meyer (249). Im Kampf um den Clubmeistertitel bei den Herren wurde es am Schlusstag noch einmal richtig spannend, als der spätere Sieger Mark Schmidt, der sich zwischenzeitlich schon mehrere Schläge Vorsprung herausgearbeitet hatte, an Bahn 18 einen Ball ins Aus schlug und einen weiteren im Wasserhindernis versenkte! Aber am Ende reichte es für ihn mit 232 Schlägen dann doch noch knapp vor Dr. Ferdinand Froning (234) und Luca Jaeck (236).

Im Anschluss gab es einen kleinen Sektempfang auf der Terrasse, wo Spieler und Gäste einer „Golfertaufe“ beiwohnen durften: Der Gesamtzweite bei den Jungen, Niclas Curtis Hauser, der sich am Freitag und Samstag nervenstark ein einstelliges Handicap erspielt hatte, fiel unter großem Applaus aller Anwesenden „in den Teich an der 18“. Später im Clubrestaurant, beim gemeinsamen Abendessen, erwähnten Clubmanager Marcel Gallmayer und Sportvorstand Till Krämer, der die Siegerehrung mit Pokalübergabe vornahm, eine weitere ungewöhnliche Begebenheit, die sich bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignet hatte: Irgendwo in der Nachbarschaft waren Pferde aus einer Koppel ausgebrochen und hatten Teile unseres Platzes galoppierenderweise in einen Acker verwandelt. Neben dem Dank an die Turnierorganisation, an das Clubsekretariat für die gute Betreuung über drei Tage hinweg sowie an Familie Mayer, die uns wieder mit leckerem Essen verwöhnt hatten, gab es deshalb in diesem Jahr in den abschließenden Reden ein Sonderlob für unsere Greenkeeper, die bereits im Morgengrauen unterwegs gewesen waren und alle Hebel in Bewegung gesetzt hatten, um die Spuren des Pferdemalheurs rechtzeitig vor Turnierbeginn zu beseitigen und den Spielern auch am Schlusstag einen perfekten Platz zu präsentieren.

Christof Schmid-Flemmig

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